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Die unsichtbare Last – psychische Probleme im Klassenzimmer wirksam unterstützen

Durch die Corona-Pandemie haben sich Anzahl und Schwere sowohl psychischer Auffälligkeiten wie Ängste, Niedergeschlagenheit oder Essstörungen als auch körperlicher Probleme wie Kopf- und Bauchschmerzen oder drogeninduzierte Psychosen bei Schüler*innen zwischen 11 und 17 Jahren von 18 auf 30 Prozent erhöht. Wenn sich Schüler*innen unangemessen im Unterricht verhalten, liegt das meist daran, dass es ihnen schwerfällt, es ohne Hilfe besser zu machen. Doch wie können wir als Lehrkraft helfen? Hier ein paar Ansätze.

Ein Beitrag von Christoph Eichhorn

Bei zahlreichen psychischen Problemen spielen auch genetische Ursachen eine bedeutende Rolle. In Bezug auf Autismus haben zum Beispiel einige Studien herausgefunden, dass autistische Kinder im Durchschnitt einen niedrigeren Oxytocinspiegel im Blut haben als ihre nicht autistischen Altersgenoss*innen. Gute Oxytocinwerte erleichtern allerdings soziales Verhalten und Empathie. Autistischen Schüler*innen fällt es daher schwer, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Das ist aber nicht ihre Schuld. Solche Dinge im Hinterkopf zu haben, hilft uns dabei, entsprechendes unangemessenes Verhalten der Schüler*innen entspannter zu sehen. Und das hilft wiederum dabei, kompetenter zu intervenieren.

Auch Depressionen können mit genetischen Ursprüngen einhergehen. Dennoch kann man hier mit guten schulischen Rahmenbedingungen und stärkendem Unterricht positiv unterstützend wirken. So hält das Bayerische Staatsministerium

Psychische Auffälligkeiten wie Ängste und Depressionen nehmen bei Kindern und Jugendlichen zu | © Bild von Freepik

für Unterricht und Kultus auf seiner Website verschiedene Materialien bereit, um zum Thema Depression aufzuklären. Daran anknüpfend können in der Schule Projekte durchgeführt werden, die die Resilienz und die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen stärken. Dabei hat sich zum Beispiel das Programm „Lebenslust mit Lars & Lisa“ in der Sekundarstufe I bewährt. Das Präventionsprogramm richtet sich nicht nur auf einzelne Verhaltensmuster einer Störung, sondern kombiniert verschiedene Ansatzpunkte und Strategien.

Präventiv positive schulische Rahmenbedingungen schaffen

Psychische Auffälligkeiten und Erkrankungen drücken sich oft in Verhaltensweisen aus, die in einem sozialen Raum wie der Schule als störend empfunden werden, etwa Gereiztheit, Zwangsstörungen oder Störungen des Sozialverhaltens. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie wir Lehrkräfte angemessene schulische Rahmenbedingungen schaffen können, um solche Verhaltensweisen aufzufangen. So können wir uns bereits vorher, etwa bei vergangenen Lehrkräften, über die Klasse informieren. Außerdem können wir für ein generell gutes Klassenklima sorgen. Hier ein paar weitere Ideen:

  • Klassenregeln aufstellen und Rituale schaffen. Regeln und Rituale fördern Sicherheit und Vorhersehbarkeit und können dadurch Schüler*innen mit psychischen Erkrankungen unterstützen.
  • Positives hervorheben. Wir können die Aufmerksamkeit der Schüler*innen auf Positives in der Schule lenken, indem wir zum Beispiel fragen: „Was hat euch heute gefallen?“, „Was würdet ihr gerne noch einmal tun?“ oder „Welche neuen Erkenntnisse habt ihr heute gewonnen?“
  • Fachpersonal hinzuziehen. Regelmäßige Absprachen mit Fachpersonen wie Schulpsycholog*innen oder Schulsozialarbeiter*innen können nach Zustimmung der Eltern dazu beitragen, Schüler*innen bereits präventiv zu behandeln. So kann auch schneller eine therapeutische Begleitung etwa bei Depression in die Wege geleitet werden.
  • Mit den Schüler*innen kommunizieren. Wir können mit den Schüler*innen besprechen, was sie in der Schule ärgert und was sie selbst bereits dagegen tun können, beispielsweise: „Wenn ich mit den Hausaufgaben nicht klarkomme, dann …“ oder „Wenn ich mich über eine*n Mitschüler*in oder eine Lehrkraft geärgert habe, dann …“
  • Vorausschauend planen. Es ist immer gut, sich Handlungsoptionen für eventuell auftretende schwierige Unterrichtssituationen bereits im Voraus zu überlegen
  • Das Klassenzimmer störungsarm einrichten. Jeder Ort des Klassenzimmers sollte unkompliziert erreicht werden können. Das bringt verschiedene Vorteile mit sich: Wir Lehrkräfte können besser erkennen, was die Schüler*innen gut machen, und können ihnen Anerkennung geben. Dabei können wir beispielsweise darauf achten, dass wir älteren Schüler*innen die anerkennenden Worte zuflüstern, statt sie ihnen durch die Klasse zuzurufen, da Letzteres viele Ältere nicht so schön finden. Und wir können unkompliziert helfen, wenn Schüler*innen Probleme haben. Wir können sogar auch noch unangemessenes Verhalten durch Herstellen von Nähe eingrenzen; im Englischen wird dies schön umschrieben mit „maximize proximity to minimize problems“.
  • Beziehung aufbauen. Dies gilt für alle Schüler*innen und insbesondere für jene mit herausforderndem Verhalten. So können wir zum Beispiel auf das achten, was sie gut machen, und Anerkennung geben. Wir können mit den Schüler*innen über das sprechen, was sie gerne machen (etwa anhand eines Steckbriefs). Wir können die Schüler*innen an der Tür begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen, also zum Beispiel fragen: „Wie geht es dir?“ Oder wir können darauf zurückkommen, was sie gestern schon gut gemacht haben. Zum Beispiel hat der Schüler Dario gestern zum ersten Mal die Klassenregel X eingehalten. Das haben wir natürlich kurz auf unserer Erinnerungskarte notiert. Jetzt kommen wir darauf zurück, während wir ihn begrüßen, und sagen möglichst freundlich zu ihm: „Dario, gestern ist dir was Tolles gelungen! Du hast die Regel X eingehalten!« Später, etwa am nächsten Tag, können wir Dario zusätzlich lösungsorientiert fragen: „War das schwierig? Wie hast du das geschafft?“.
  • Schüler*innen als Individuen erkennen. Natürlich, einfach ist das nicht, Unterrichten ist und bleibt wahnsinnig anspruchsvoll. Wir können dennoch versuchen, Schüler*innen individuell zu behandeln, zum Beispiel indem wir ihre Aufmerksamkeitsspanne berücksichtigen und Gelingenskontexte für diese Schüler*innen herstellen.
  • Zeiten für Einzelgespräche einplanen. Derartige Gespräche sollten Teil unserer Aus- und Fortbildung sein, denn sie sind bedeutsam für unseren Unterricht. Deshalb sollte es Schulen möglich sein, Zeiten für Einzelgespräche als festen Bestandteil unserer bezahlten Berufstätigkeit einzuführen.

Mit betroffenen Schüler*innen sprechen

Lehrkräfte können bereits präventiv positive schulische Rahmenbedingungen schaffen | © Bild von Freepik

Belastende schulische Probleme können wir natürlich nie vollständig ausschließen. Wenn wir jedoch von unseren Vorgänger*innen erfahren haben, dass bestimmte Schüler*innen der Klasse schulische Misserfolge sehr belasten, ist es ratsam, möglichst gleich zu Beginn eines neuen Schuljahres mit den betroffenen Schüler*innen zu besprechen, wie das im letzten Schuljahr für sie war und was man tun könnte, falls das wieder vorkommt.

Hierfür zur Veranschaulichung vielleicht ein Fallbeispiel, das zeigt, wie man mithilfe der sogenannten Support Question die Fallen einer negativen Beziehungsspirale in fünf Schritten entkräften kann. Nehmen wir an, ein Schüler namens Jonas stört vermehrt den Unterricht, weil er sich von der Lehrkraft unfair behandelt fühlt.

Schritt 1: Das Verhalten des Schülers nicht persönlich nehmen. Die Lehrkraft könnte das störende Verhalten des Schülers beispielsweise umdeuten, etwa indem sie sich sagt: „Wenn ein Schüler schon so lange so viele schulische Misserfolge hat und kaum Lob und Anerkennung erhält, dann ist es durchaus nichts Ungewöhnliches, wenn er auch gut gemeinte Unterstützung ablehnt.“ Diese Sichtweise macht es der Lehrkraft leichter, positiv auf den Schüler zuzugehen.

Schritt 2: Versuchen, mit dem Schüler über seine negativen Emotionen ins Gespräch zu kommen. Lehrkraft fragt proaktiv: „Jonas, ich möchte, dass du dich in der Klasse wohlfühlst. Kam es denn im letzten Schuljahr vor, dass dich was geärgert hat?“

Jonas: „Ja, die schlechten Noten.“

Lehrkraft reagiert mit Standardintervention und sagt freundlich: „Gut, Jonas, dass du das gesagt hast – vielen Dank.“

Die Lehrperson hat einen bedeutsamen Schritt erreicht, nämlich ein Stück Vertrauen des Schülers gewonnen. Jonas’ Aussage ist zudem eine wichtige Information. Denn jetzt hat die Lehrkraft die Chance, einerseits mit ihm darüber zu sprechen, was ihn stört, und andererseits mit ihm und eventuell seinen Eltern zu überlegen, was ihm helfen könnte, damit es ihm besser geht. Stellen wir uns vor, Jonas ist durch seine psychischen Probleme bereits sehr belastet. Nun kommen noch die schulischen Probleme dazu, wodurch es ihm noch schlechter geht. Je länger solch eine Situation andauert, desto mehr wird seine Persönlichkeitsentwicklung gebremst.

Schritt 3: Gemeinsam nach Lösungen suchen. Lehrkraft zeigt Leidanerkennung: „Das ist nicht schön, wenn das vorkommt. Das geht ganz vielen so.“ Oder: „Das ärgert viele.“ Sie stellt klar: „Ich möchte nicht, dass das wieder vorkommt. Gleichzeitig kann ich dir aber leider nicht garantieren, dass das nie mehr vorkommt.“

Nun kann mit Jonas darüber gesprochen werden, was genau ihn belastet und was er und wir als Lehrpersonen tun können, um das Problem zu entschärfen. Die Lehrkraft kann Jonas zum Beispiel vorschlagen, dass gemeinsam Mitschüler*innen organisiert werden, die ihm helfen. Zudem kann sie darum bitten, dass Jonas ihr mitteilt, wenn es ihm im Unterricht schlecht geht. Die Lehrkraft kann dann eventuell anbieten, dass Jonas aus der Klasse gehen kann, etwa in die Erholungsoase der Schule oder zu einer der Schulsozialarbeitskräfte, oder dass er seinen Psychotherapeuten oder eine andere Person anrufen darf, die ihn unterstützen könnte. Die Lehrkraft kann auch seine Eltern in diese Gespräche einbeziehen und sie dabei als Experten für ihr Kind ansprechen: „Sie kennen Jonas am besten und haben die meiste Erfahrung im Umgang mit ihm. Mir ist wichtig, dass er sich in der Klasse wohlfühlt. Dazu haben wir, also die Lehrpersonen der Klasse, uns schon Gedanken gemacht. Die möchte ich gerne mit Ihnen besprechen.“ In diesem Gespräch können weiterhin auch die Eltern nach Anregungen ihrerseits gefragt werden.

Schritt 4: Längerfristig dranbleiben. Wir können nicht davon ausgehen, dass nach einem Gespräch das hier angesprochene Problem gelöst ist. Nach einigen Tagen geht die Lehrerin erneut auf Jonas zu und fragt ihn, ob es wieder vorkam, dass er sich von ihr unfair behandelt gefühlt hat.

Schritt 5: Lösungsorientierung. Der Schüler stört auch oft. Die Lehrerin geht lösungsorientiert vor, damit der Unterricht für die anderen Schüler*innen möglichst störungsfrei weiterlaufen kann. Gleichzeitig begleitet sie den betroffenen Schüler. Hätte die Lehrkraft so reagiert, wie es in der Literatur immer wieder beschrieben wird, nämlich mit einer Sanktion, wäre sie ein erhebliches Risiko eingegangen. Jonas hätte wohl noch stärkere negative Emotionen ihr gegenüber aufgebaut und hätte in der Folge noch mehr gestört. Gemäß dem lösungsorientierten Vorgehen ist eine Sanktion nicht das Ende einer Handlungskette. Stattdessen ist eine Sanktion der Beginn von Unterstützung für betroffene Schüler*innen, und zwar indem die Lehrperson darauf achtet, ob sich betroffene Schüler*innen nach der Sanktion bereits ein bisschen angemessener verhalten und dann mit ihnen lösungsorientiert ins Gespräch geht und sie dabei unterstützt, sich angemessener zu verhalten. Schwerpunkt der Gespräche ist nicht das Fehlverhalten, sondern das, was die betroffenen Schüler*innen bereits besser machen. Das macht solche Gespräche leichter und wirksamer.

Konflikte positiv begleiten

Auch bei der besten Vorbereitung und den besten schulischen Rahmenbedingungen kann es zu Konflikten kommen. Wie können wir Lehrkräfte damit umgehen? Bei Unterrichtsstörungen ist es wichtig, lösungsorientiert vorzugehen. Zudem kann es helfen, Unterrichtstörungen von Schüler*innen beziehungsförderlich zu interpretieren, etwa: „Die Schülerin kann es nicht besser. Sie braucht Hilfe, um es besser zu machen. Damit unterstütze ich ihre Persönlichkeitsentwicklung.“ Oder bei jüngeren Schüler*innen gemäß Ross Greene: „Kids do well, if they can.“

Wenn ein Schüler beleidigt wurde, sollten seine Eltern angerufen werden. Wir als Lehrperson können uns dafür entschuldigen, dass das vorkam,  und wir können den Eltern mitteilen, dass alle Lehrpersonen der Klasse daran arbeiten, solch ein Verhalten einzugrenzen. Generell können wir versuchen, verhaltensauffälligen Schüler*innen Konflikte und Ärger wie Beleidigungen durch Mitschüler*innen zu ersparen, etwa indem wir sofort intervenieren, wenn so etwas geschieht.

Anschließend können wir ein Einzelgespräch mit dem betroffenen Schüler führen, etwa indem wir fragen: „Wie geht es dir?“, und besprechen, was dabei hilft, die Beleidigung zu relativieren, zum Beispiel indem man etwas tut, was ihm Freude macht. Zugleich stellen wir klar: „Das soll nicht mehr vorkommen.“ Nun können wir vorschlagen, Kontakte zu den Schüler*innen, die ihm am sympathischsten sind, aktiv zu vertiefen, indem er manche davon auch mal zu sich nach Hause einlädt und dort etwas mit ihnen macht oder sich anderweitig mit ihnen vernetzt. Wichtig ist es, klarzustellen: „Ich kann dir leider nicht versprechen, dass das nie wieder vorkommt.“ Daran anknüpfend kann man mit ihm besprechen, wie er das zumindest ein Stück weit präventiv eingrenzen kann, etwa indem er sich nicht allein auf dem Schulhof aufhält, sondern mit Mitschüler*innen. Vielleicht lassen sich zwei bis drei Mitschüler*innen aus der Klasse dafür aktivieren. Abschließend können wir mit dem Schüler besprechen, was er tun kann, wenn es wieder vorkommt, zum Beispiel weghören und es seiner Lehrperson mitteilen. Wichtig ist auch, mit dem Schüler weiterhin im Gespräch zu bleiben und regelmäßig zu erfragen, wie es ihm in der Klasse geht.

Misserfolge möglichst gering halten

Wir werden es kaum vermeiden können, dass Schüler*innen von Misserfolgen betroffen sind. Kommt es vor, können wir uns aber entschuldigen und den Betroffenen während des Unterrichts beispielsweise kurz zuflüstern: „Schwierige Aufgaben, oder? Ist dir das unangenehm, dass du damit nicht weiterkommst?“ Oder: „Nervt dich das?“ Lautet die Antwort Ja, können wir antworten: „Ich wollte nicht, dass du Aufgaben bekommst, die dir unangenehme Gefühle machen oder dich nerven.“ Damit übernehmen wir ein Stück weit die Verantwortung für die Probleme der Schüler*innen, wodurch wir ihre negativen Emotionen reduzieren. Das ist besonders wichtig bei Schüler*innen, die schon einmal aggressives Verhalten gezeigt haben, da es das Risiko reduziert, dass das wieder auftritt. Wir können uns entschuldigen: „Bitte entschuldige, dass das vorkam. Ich möchte nicht, dass das wieder vorkommt. Lass uns das bitte später (oder morgen) besprechen.“ In einer sehr unruhigen Klasse kann man darüber eventuell auch am Nachmittag digital mit den betroffenen Schüler*innen sprechen. Später kann man gemeinsam überlegen, was die Betroffenen tun können, falls das wieder vorkommt, etwa sich gleich an einen Mitschüler oder eine Mitschülerin wenden, der oder die ihm helfen kann.

Literaturtipps zum Thema

Christoph Eichhorn (2022): Mit Psychologie ins Klassenzimmer. Leichter und lockerer unterrichten. Independently published. (Schwerpunkte sind hier: Lösungsorientierung und Beziehungsaufbau zu Schüler*innen mit sehr herausforderndem Verhalten wie Aggressionen und Beleidigungen Lehrkräften gegenüber).

Ross Greene (2011): Das explosive Kind. Hilfe für Eltern von kleinen Tyrannen. Edition Spuren.

Ross Greene (2014): Verloren in der Schule: Wie wir herausfordernden Kindern helfen können. Hogrefe.Klaus Hurrelmann (2023): „Pädagogische Hilfe für psychisch belastete Schüler:innen.“ In. PÄDAGOGIK, 5/23. S. 10–11.

© Titelbild von Freepik

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