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Klimaschutz im Dialog – 9 Tipps für Gespräche, die Veränderungen bewirken

Die Klimakrise ist wissenschaftlich gut verstanden – der Treibhauseffekt wurde immerhin bereits vor 200 Jahren beschrieben. Obwohl also entschlossenes Handeln dringend erforderlich ist und obwohl wir sowohl über das Wissen als auch über die Technologie und die finanziellen Mittel verfügen, um Klimaneutralität zu erreichen, werden die notwendigen Maßnahmen immer noch zu spät und zu zögerlich ergriffen. Mit der richtigen Kommunikation ließe sich das ändern. Wie das geht, erfahren Sie im ersten Teil unserer Minireihe zum Thema Klimaschutz.

Ein Beitrag von Prof. Dr. Daniel Gembris, Berufsakademie Sachsen

Die schnelle Erhitzung von Atmosphäre, Landmassen und Ozeanen gefährdet das heutige Leben auf der Erde. Seien es Pflanzen, Tiere oder wir Menschen – betroffen sind wir alle, entweder direkt durch Hitzeschlag oder indirekt zum Beispiel durch den steigenden Meeresspiegel. Die Menschheit kann aber immer noch das Schlimmste verhindern. Umweltforscher Anthony Leiserowitz von der Yale University hat diese Erkenntnis zum Klimawandel zu folgender Botschaft verdichtet, die bereits auf T-Shirts gedruckt wurde:

It’s real
it’s us 
it’s bad
experts agree
there’s hope

Ins Deutsche übersetzt bedeutet das etwa:

Er ist real,
wir sind die Ursache,
er ist gefährlich,
die Fachleute sind sich einig,
wir können noch etwas tun.

 

Diese Botschaft ist ein schönes Sinnbild für gelungene Klimakommunikation. Hierfür finden Sie nachfolgend neun Tipps.

Tipp 1: Hoffnungsvoll statt apokalyptisch kommunizieren

Die Satzreihenfolge in der oben genannten Botschaft ist nicht willkürlich: Um die Hoffnung zu betonen, sollte dieser Aspekt stets als Letztes genannt werden. Die generelle Herausforderung der Klimakommunikation besteht darin, eine Balance zwischen Dringlichkeit und Hoffnung zu finden, um Menschen ins Handeln zu bringen –dementsprechend sollten apokalyptische Erzählungen ohne jegliche Einordnung vermieden werden.

Das gilt allerdings umgekehrt auch für Begriffe, die die Dringlichkeit unzureichend vermitteln. So hat die psychologische Forschung gezeigt, dass durch den Begriff „Klimakrise“ eher Handlungsbereitschaft geweckt wird als durch den Begriff „Klimawandel“. Der Begriff „menschengemachter Klimawandel“ verschleiert zudem die Verantwortlichkeit: Der Studie „Carbon Majors Report“ aus dem Jahr 2017 zufolge sind 100 Unternehmen, von denen Kohle, Öl und Gas gefördert wird, für 71 Prozent der industriellen Treibhausgasemissionen seit 1988 verantwortlich.

Hoffnungsvolle Beispiele für den Erfolg internationaler Vereinbarungen sind das Abkommen von Montreal zum Verbot der Produktion von „Ozon-Killern“ und die Einführung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmen. Letztere ist besonders bemerkenswert, weil Staaten darauf verzichten, sich gegenüber anderen Ländern einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Hoffnung bietet auch die Aussicht, Treibhausgas wieder aus der Atmosphäre zu entfernen, die aber auch trügerisch sein kann: Solange nicht grüne Energie im Überfluss zur Verfügung steht, würden sich nur mit großem Aufwand Emissionen neutralisieren lassen. Das betrifft zudem lediglich 1 bis 10 Prozent der heutigen Jahresemissionen. An der Reduktion der Treibhausgasemissionen führt also kein Weg vorbei.

Tipp 2: Positive Effekte in den Fokus stellen

Stand Mitte 2023 wäre nach der CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) bei gleichbleibender Emissionsrate das CO2-Budget für das 1,5°C-Limit bereits in knapp sechs Jahren aufgebraucht. Weil die für das Erreichen von Klimaneutralität erforderliche Technologie, einschließlich solcher zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre, nicht schnell genug im notwendigen Umfang zur Verfügung steht, sind kurzfristig erhebliche Einsparungen durch weniger Verschwendung und mehr materielle Genügsamkeit erforderlich. Wenn Menschen auf die Forderung nach Verzicht mit Abwehr reagieren, kann erläutert werden, dass es sich tatsächlich um ein Tauschgeschäft handelt: Fossile Technologie wird eingetauscht gegen eine lebenswerte Zukunft. Eine mögliche Gegenfrage wäre zudem, in welcher Zukunft denn die betreffende Person gerne leben möchte. Daraus ergeben sich dann bestimmte Änderungen am Status quo.

© Fridays for Future Deutschland

Tipp 3: Auch jede noch so kleine Aktivität wertschätzen

Mit kurzfristig getätigten moderaten Investitionen lassen sich längerfristig gravierende finanzielle Belastungen vermeiden. Manchmal heißt es auch, dass die Bevölkerung nicht durch zu schnelle Veränderungen überfordert werden dürfe. Dagegen hat die Klimaaktivistin Luisa Neubauer ein passendes Argument gefunden: Wir als Zivilisation sind gerade dabei, von einem alten Haus, das für die Nutzung fossiler Energien steht, in ein neues Haus, stellvertretend für die Verwendung regenerativer Energien, umzuziehen. Ein Umzug werde nicht dadurch erträglicher, dass man ihn in weiter in die Länge zieht.

Die Chance, dass sich das Konsumverhalten eines großen Teils der Bevölkerung schnell verändert und dass damit ein sozialer Klima-Kipppunkt erreicht wird, ist gegeben: Während physikalische Gesetze unverändert gelten, entscheidet jeder Mensch jeden Tag aufs Neue, wie er sich verhält. Und selbst der geringste Klimaschutz lohnt sich, weil jedes zehntel Grad weniger Temperaturanstieg weniger Zerstörung bedeutet. Um sich für klimafreundliches Verhalten zu motivieren, kann auch die Frage „Wer möchte ich gewesen sein?“ helfen, die bewusst im Futur II formuliert ist. Möchte ich, dass Menschen der Zukunft mein heutiges Handeln überwiegend als Beitrag zur Verschärfung oder Lösung der Klimakrise betrachten?

Tipp 4: Empathisch kommunizieren

Eines der potenziell effektivsten Instrumente für das Erreichen sozialer Kipppunkte besteht darin, andere Menschen dazu zu bewegen, selbst zu Klimakommunikatoren zu werden, um so einen Schneeballeffekt zu erzielen. Dazu wäre es förderlich, wenn sich klimafreundliches Verhalten zu einem neuen Statussymbol entwickeln würde. Der Imagewandel und die Etablierung der E-Mobilität sind Beispiele hierfür. Fakt ist jedoch auch, dass genau das viele Menschen verunsichert. Dies sollte für erfolgreiche Klimakommunikation berücksichtigt werden.

Ein besonders in den USA verbreitetes Hemmnis für das Sprechen über die Klimakrise nennt sich „pluralistische Ignoranz“. Damit ist gemeint, dass man nicht über ein Thema spricht, in der fälschlichen Annahme, dass andere Menschen ganz andere Ansichten vertreten. Statistische Erhebungen zeigen aber, dass es kaum noch Klimaleugner*innen gibt. Bei den Verbleibenden ist die Ablehnung des wissenschaftlichen Konsenses oft vorgeschoben: In Wirklichkeit werden die Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise abgelehnt.

Tipp 5: Gemeinsamkeiten finden statt sich selbst profilieren

Ein weit verbreitetes Phänomen besteht darin, dass viele Menschen ihren eignen Beitrag zum Klimaschutz überbewerten; derartige Selbstüberschätzungen treten auch in anderen Zusammenhängen auf und sind in der Psychologie als „Better-than-average-Effekt“ bekannt, der in der Regel mit zunehmendem Wissensstand abnimmt. Offenbar haben sich viele Menschen noch nicht genauer mit ihrem persönlichen CO2-Fußabdruck beschäftigt. Die Gruppe der 16- bis 19-Jährigen fühlt sich einer Umfrage von statista.com zufolge mehrheitlich zumindest einigermaßen gut über die Klimakrise informiert.

Zudem haben viele Menschen den Eindruck, mit ihren Bemühungen für mehr Klimaschutz Einzelkämpfer*innen zu sein. Dabei bietet die Klimabewegung viele Möglichkeiten, gemeinsam mit anderen aktiv zu werden. Im Klimaschutz kommt es nämlich nicht nur auf den Fuß- sondern auch auf den „Handabdruck“ an. Niederschwellige Mitmachangebote bietet die Internetplattform climateconnect.earth – sie zeigt auch, wie viele Menschen sich schon weltweit ehrenamtlich für mehr Klimaschutz engagieren.

Tipp 6: Eine emotionale Verbindung schaffen

Katherine Hayhoe gibt in ihrem Buch Saving us eine wichtige Empfehlung für Klimakommunikation: Gerade bei Gesprächen zwischen Erwachsenen ist die Wiedergabe von Fakten oft weniger wichtig, als sich emotional mit anderen zu verbinden. Dazu gehört, sich ein Bild von den Wertvorstellungen des Gegenübers zu machen, zu überlegen, ob man zusammen einer Gruppe angehört, sowie gemeinsame Interessen zu finden und von diesen ausgehend eine Brücke zum Klimaschutz zu schlagen. Das wird in den meisten Fällen möglich sein, weil die Klimakrise kaum einen Bereich ausspart.

Tipp 7: Fakten kennen

Es sollte generell deutlich hervorgehoben werden, dass Klimaschutz kein Selbstzweck ist, sondern dass es darum geht, uns selbst zu retten. Ein guter Kenntnisstand zu den verschiedenen Lösungsansätzen hilft, dem Gesprächsgegenüber Anregungen für das eigene Handeln zu geben, wodurch sich verhindern lässt, dass das Gespräch in einer depressiven Stimmung endet. Kenntnisse von Lösungsansätzen helfen ebenso in Situationen, in denen wegen nicht verstandener Aspekte oder nicht akzeptierter Einzelmaßnahmen die sogenannte Defossilisierung unserer Gesellschaft insgesamt abgelehnt wird. Der Begriff „Defossilisierung“ berücksichtigt im Gegensatz zu „Dekarbonisierung“, dass Kohlenstoff auch Bestandteil von grünen Kraftstoffen sein kann.

Für die Gesellschaft als Ganzes ist neben Energieeinsparung der Ausbau der regenerativen Energien die wichtigste Maßnahme zum Erreichen von Klimaneutralität. In der Argumentation kann der Hinweis helfen, dass die Verfügbarkeit von Solar- und Windenergie in Kombination mit Speichertechnologie zunehmend zu einem wirtschaftlichen Standortfaktor wird: Neue Industrien siedeln sich bevorzugt dort an, wo es grünen Strom gibt. Im YouTube-Video „Statistiken zur Windenergie in Deutschland – Was ist im Jahr 2021 passiert?“ etwa wird am Beispiel einer Windflaute erklärt, wie wichtig Wasserstoff als Speichertechnologie ist.

Beim Klimaschutz lässt sich grundsätzlich zwischen Fragen des persönlichen Lebensstils und Fragen persönlicher Einflussnahme unterscheiden. Im Durchschnitt ist jede Deutsche und jeder Deutsche etwa für die Emission von rund 10 Tonnen CO2-Äquivalente verantwortlich. Im Internet sind CO2-Rechner verfügbar, mit denen sich der persönliche CO2-Fußabdruck bestimmen lässt. Der erste Rechner dieser Art stammt übrigens aus dem Jahr 2004 und wurde vom britischen Mineralölkonzern BP entwickelt. Damit sollte die Verantwortung für Klimaschäden einseitig auf die Endverbraucher*innen abgewälzt werden. Tatsächlich tragen aber alle Beteiligten Verantwortung: Verbraucher*innen, Unternehmenslenker*innen und Politiker*innen. Der Climate Action Tracker veröffentlicht regelmäßig Informationen zur Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Treibhausgas-Emissionen und denen, die mit dem Klima-Abkommen von Paris aktuell noch vereinbar sind.

Tipp 8: Individuelle Handlungsmöglichkeiten aufzeigen

Durch die Nutzung von CO2-Rechnern werden schnell die Grenzen individuellen Handelns deutlich: Selbst bei konsequenten Sparmaßnahmen verbleiben immer noch 4 bis 6 Tonnen. Deutlich größere Einsparungen sind durch ein Engagement für Veränderungen im eigenen persönlichen Umfeld möglich, also bei besagtem „Handabdruck“. Das kann zum Beispiel darin bestehen, sich beim eigenen Arbeitgeber für die Installation einer Photovoltaik-Dachanlage einzusetzen. Für eine erfolgreiche Defossilisierung sind aber zusätzlich von der Politik neue Gesetze zu beschließen, die die Einhaltung des Restbudgets für die CO2-Äquivalente garantieren: Es reicht nicht, dass etwas getan wird, es muss genug getan werden.

Manche Personen beziehen die folgende Sentenz des deutschen Philosophen Theodor W. Adorno auch auf den Klimaschutz: „Es gibt nicht das Richtige im Falschen“. Damit ist gemeint, dass individuelle Klimaschutzbemühungen keinen Sinn machen würden, bevor nicht ein anderes politisches System eingeführt wird. Dieses Argument ist aber weder aus Sicht der Physik noch aus der der Psychologie stichhaltig: Jede Tonne weniger Emissionen helfen dem Klima und jede gute Tat wirkt als Vorbild für andere Menschen. Wie Michael E. Mann in seinem Buch The new climate war darlegt, versucht die fossile Industrie diesen Riss zu vertiefen, um die Klimabewegung zu schwächen.

Tipp 9: Schlagfertig auf Klimaausreden reagieren

Abschließend eine Auswahl von häufigen Klima-Ausreden aus der Wochenzeitung Die Zeit:

  • „Aber die Chines*innen …“: Ja, China produziert viel mehr CO2 als Deutschland. Für einen fairen Vergleich sollte aber der Pro-Kopf-Ausstoß verglichen werden. Und hier gibt es aktuell keinen großen Unterschied. Außerdem zählt jedes Gramm CO2, egal wo es ausgestoßen wird.
    Deutschland als bevölkerungsstärkstes Land Europas dient vielen als Vorbild und sollte dieser Funktion gerecht werden. Der Anteil Deutschlands an der Weltbevölkerung beträgt 1 Prozent, sein Anteil an den Treibhausgasemissionen aber 2 Prozent. Im Grunde handelt es sich um ein typisches Steuerhinterzieher-Argument: „Sollen erst mal die Reichen ihre Steuern zahlen, dann zahle ich meine auch …“ Die primäre Rolle Deutschlands sollte in der eines Vorreiters bei Klimaschutztechnologie bestehen.
  • „Aber dafür wird das Wetter schön …“: Es ist auch in Deutschland bereits jetzt mit viel mehr Extremwetterereignissen zu rechnen, die auf die Gesundheit der Menschen und die Landwirtschaft negative Auswirkungen haben.
  • „Aber die Weltbevölkerung wächst weiter …“: Das Bevölkerungswachstum hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verlangsamt; in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ist zudem mit einem Rückgang der Bevölkerung zu rechnen. Die Länder, in denen es jetzt noch ein deutliches Wachstum gibt, sind von großer Armut geprägt und verursachen kaum CO2-Emissionen.

Vorschau

Freuen Sie sich im zweiten Teil dieser Minireihe auf praktische Ideen, wie sich das abstrakte Thema Klimakrise anschaulich und handlungsorientiert im Unterricht vermitteln lässt.

Bücher und Links zum Thema Klimakrisen

Bücher
Tipps

Bücher

Science Busters: Global Warming Party – Wie wir uns das Klima schönsaufen können und andere überprüfbare Anregungen zur Rettung der Menschheit. Carl Hanser Verlag, 192 S., 20 Euro, 2020

Katherine Hayhoe: Saving us. One Signal Publishers, 320 S., 18,95 Euro, 2022 (bisher nur auf Englisch verfügbar)

Jan Hegenberg: Weltuntergang fällt aus – Warum die Wende der Klimakrise viel einfacher ist, als die meisten denken, und was jetzt zu tun ist. Komplett Media, 288 S., 22 Euro, 2022

Michael E. Mann: Propagandaschlacht ums Klima – Wie wir die Anstifter klimapolitischer Untätigkeit besiegen. Solare Zukunft, 440 S., 23,40 Euro, 2021

Christopher Schrader: Über Klima sprechen – das Handbuch. oekom Verlag, 416 S., 34 Euro, 2022. Als PDF kann das Handbuch kostenfrei hier heruntergeladen werden: https://klimakommunikation.klimafakten.de/download-handbuch/

Michael Sterner: So retten wir das Klima – Wie wir uns unabhängig von Kohle, Öl und Gas machen. Komplett Media, 304 S., 24 Euro, 2022

David Wallace-Wells: Die unbewohnbare Erde: Leben nach der Erderwärmung. Ludwig Buchverlag, 336 S., 18 Euro, 2019

Links

CO2-Uhr des MCC zur Veranschaulichung, wie viel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung zu begrenzen: https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html

CO2-Rechner des Umweltbundesamtes zur Schätzung der eigenen CO2-Bilanz: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Basisfakten zur Klimakrise, die wissenschaftlich unumstritten sind: https://www.klimafakten.de/meldung/was-wir-heute-uebers-klima-wissen-basisfakten-zum-klimawandel-die-der-wissenschaft

Klima-Buchtipps der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugend-Literatur: https://www.akademie-kjl.de/buch-app-empfehlungen/klima-umwelt-natur-buchtipp/

Citizen-Science-Projekte zum Thema Klima: https://www.buergerschaffenwissen.de/projekte?field_themen_target_id=989&visible-ort=907

Soziale Kipppunkte im Klimawandel – Schmetterlingseffekte im Klimaschutz: https://www.deutschlandfunk.de/soziale-kipppunkte-klimawandel-100.html

Studie zu Ansichten der Bevölkerung zur Klimakrise: https://www.moreincommon.de/media/13ip5esl/more_in_common_studie_klima_zusammenhalt.pdf

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