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Dusyma in der Grundschule: Obst und Gemüse „Frisch auf den Tisch“ (Interview mit Arbeitsblatt)

Das Spiel „Frisch auf den Tisch“ bietet eine Fülle an Spielmöglichkeiten und liefert zahlreiche ansprechend gestaltete Kärtchen mit Obst- und Gemüsesorten. Die Kinder sollen sich dabei Wissen zu Herkunft, Art und Aussehen von Lebensmitteln aneignen. Wie „Frisch auf den Tisch“ bei den Schulkindern ankommt, erfahren Sie im folgenden Interview mit einer Lehrkraft.

Unsere Autorin Katharina Rinck sprach mit Petra Kuntz, die Klassenlehrerin einer zweiten Klasse in der Grundschule in Mechtersheim (Rheinland-Pfalz) ist und dort unter anderem Sachunterricht unterrichtet.

K. Rinck: „Liebe Frau Kuntz, Sie unterrichten eine 2. Klasse und haben das Spiel „Frisch auf den Tisch“ ausprobiert. Wie genau kam es zum Einsatz?“

P. Kuntz: „Wir haben in unserem Sachunterricht-Arbeitsplan Themen, die jedes Schuljahr wieder zum Unterrichtsinhalt werden – dazu gehört auch Obst und Gemüse. Bereits in der 1. Klasse schauten wir uns den Apfel sehr genau an und jetzt ging es in der 2. Klasse darum, Obst und Gemüse in seiner breiten Vielfalt kennenzulernen und benennen zu können. Neben den heimischen Sorten haben wir auch exotische Obst- und Gemüsesorten mit im Plan. Im Rahmen einer Werkstattarbeit beschäftigten sich die Kinder selbst damit. Da passte dann das Spiel „Frisch auf dem Tisch“ hervorragend dazu. Zum einen, um zum Stundeneinstieg mittels der Kärtchen eher nicht so bekanntes Obst und Gemüse zu wiederholen und zum anderen, um Transportwege und den Anbau im Rahmen einer Werkstattstation zu trainieren. Da war in den ersten Stunden mehr Unterstützung von meiner Seite gefragt, aber im Laufe der Zeit haben sich die Kinder selbst organisiert und eine Art „Spielechef“ hat dann das Ganze übernommen.“

„Sehr ansprechend und ein großer Anreiz für viele Kinder war es, wenn mit den Legeplatten Farbe und Transport kombiniert wurden. Das war sehr herausfordernd.“

K. Rinck: „Was, denken Sie, konnten die Kinder mit dem Spiel lernen?“
P. Kuntz: „Für einige Kinder war der „Wow-Effekt“, dass es eine so große Vielfalt gibt. Wir hatten zwar schon recht viele Sorten zu Beginn kennengelernt, viele Kinder wussten auch Namen, konnten dann aber erst mit dem Spiel einige Obst- und Gemüsesorten zuordnen. Die Vielfalt der Bilder hatte großen Aufforderungscharakter, sodass die wichtigen Inhalte, die im Vorfeld besprochen bzw. selbstständig erarbeitet wurden, mit diesem Spiel noch einmal intensiviert wurden.“

Frau Kuntz kann sich vorstellen, das Spiel auch gut im Rahmen eines Aktionstages „Gesunde Ernährung“ einzusetzen.

P. Kuntz: „Je nach Klassenstufe könnte man verschiedene Schwerpunkte mit dem Spiel ansprechen – vom Kennenlernen und der Wiederholung einiger ausgewählter bzw. aller Obst- und Gemüsesorten bis hin zur konkreten Unterscheidung zwischen Feld- und Baumfrüchten, Transportmöglichkeiten usw.“

Mit dem Jahreskreis die BNE fördern

Zum Spiel wurde ein Arbeitsblatt entwickelt. Damit können die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wann welches heimische Obst und Gemüse geerntet wird und somit nachhaltig eingekauft werden kann.

Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Spiel „Frisch auf den Tisch“

Beim Spiel „Frisch auf den Tisch“ lernen die Schülerinnen und Schüler viele gesunde Lebensmittel kennen bzw. vertiefen ihr Wissen darüber. Außerdem erfahren sie, welche Produkte heimisch sind und welche aus anderen Ländern importiert werden müssen.

Das Wichtigste zum Spiel „Frisch auf den Tisch“ auf einen Blick

Das Spiel besteht aus 110 runden Bildkarten, auf denen verschiedene Obst- und Gemüsesorten naturgetreu abgebildet sind. Diese können auf fünf Sortiertafeln gelegt und zugeordnet werden, wofür Farb- und Themenkarten zur Verfügung stehen. Spielerisch können Kinder sich Wissen zu Herkunft, Art und Aussehen von Lebensmitteln aneignen. Das Spiel legt einen wichtigen Grundstein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde und weckt das Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Inhalt und Maße: Bildkarten Ø 6 cm, Farb- und Themenkarten 6 cm x 6 cm,
Sortiertafel 14 cm x 28 cm, Holzkasten mit Schiebedeckel 31 cm x 17 cm x 10,4 cm.


Katharina Rinck

Lehrerin für Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und Musik in einer dritten Klasse an der Grundschule in Herxheim; Lehrbeauftragte für ästhetische Bildung an der Uni Koblenz-Landau.

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